Umwelt und Mobilität

Landschafts- und Naturschutz

Laudenbach ist mitgeprägt durch die natürlichen Bergstraßenhänge, den Mischwald im Osten und die landwirtschaftlichen Nutzflächen im Westen.

Im Vorgebirge unterstützen wir die Aktivitäten des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) und des Vereins "Blühende Bergstraße".

Der Wald bleibt für uns weniger Wirtschaftsfaktor denn Erholungsgebiet. Bezüglich weiterer Siedlungs- und Gewerbeflächen sind die Belange der Landwirtschaft zu berücksichtigen. Wir sehen derzeit keine Bedarfe, über die bereits beschlossenen Flächen hinaus eine weitere Versiegelung von Ackerland vorzusehen.

Die zunehmend feststellbare Neigung von Grundstückseigentümern, statt Grünflächen "Steinflächen" zu schaffen, findet nicht unsere Zustimmung.

Soweit dies öffentliche Flächen betrifft, ist eine Renaturierung mit einer ausgewogenen Bepflanzung vorzunehmen. Im privaten Bereich sollte – soweit möglich – eine Steuerung durch die Bebauungspläne erfolgen, deren Einhaltung dann konsequent überwacht werden muss.

 

Vorfahrt für erneuerbare Energien

Bezüglich der Energieversorgung und -gewinnung muss die Gemeinde eine Vorreiterrolle einnehmen. Erneuerbare Energien haben Vorrang und diesbezüglich sollten auch private Initiativen gefördert werden.

Wir unterstützen den weiteren Ausbau der LED-Straßenbeleuchtung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten.

 

Verkehrssicherheit und optimiertes ÖPNV-Angebot

Die Mobilität ist, ungeachtet allen politischen Ideologiestreits, ein Grundbedürfnis. Bezüglich des Individual-verkehrs ist Sicherheit höchstes Gebot. Wir wollen weiterhin die erweiterte Ausweisung der Tempo-30-Zone der B 3 und wünschen uns eine verbesserte Fußgängerquerung unterhalb des Friedhofs.

Verbesserungsmöglichkeiten sehen wir auch bezüglich des Fahrradverkehrs, wobei besonderes Augenmerk auf die Schulwege zu legen ist. Insgesamt ist zu prüfen, inwieweit den Belangen der Barrierefreiheit besser Rechnung getragen werden kann. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator äußern immer wieder ihre Unzufriedenheit.

Der öffentliche Personennahverkehr ist ein bedeutender Standortfaktor. Laudenbach ist ein S-Bahn-Halt und die regionalen Mittel- und Oberzentren sind hierdurch gut erreichbar. Inwieweit künftig eine wünschenswerte Taktverdichtung – insbesondere auch am Wochenende – erreichbar ist, bleibt entsprechenden Verhandlungen vorbehalten.

Optimierungsmöglichkeiten sehen wir bezüglich des Busverkehrs, der künftig den Bahnhof in die Linienführung einbeziehen muss und die dortigen Ankunfts- und Abfahrtzeiten im Fahrplan berücksichtigen sollte. Verbesserungswürdig ist weiter die Verbindung über die Landesgrenze nach Heppenheim. Hier sollte in Verhandlungen mit der Nachbarstadt eine bessere Busanbindung angestrebt werden, die neben der Schülerbeförderung auch die Erreichbarkeit des Kreiskrankenhauses und der großen Fachmärkte im Westen der Stadt besser gestaltet.

 

Bahnhofsumfeld mit neuen Angeboten

Bei der anstehenden Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes wünschen wir uns neben den entsprechenden Park-and-Ride Plätzen für PKW auch überdachte Fahrradstellplätze. Hier sollte nach Möglichkeit auch eine Ladestation für E-Fahrzeuge (PKW und Fahrräder) vorgesehen werden.

Weiter sehen wir hier einen Standort für eine Nextbike-Station mit einigen Leihfahrrädern. Weitere Stationen könnten z. B. am Rathaus und Friedhof ausgewiesen werden.

Sinnvoll erscheint uns auch eine Carsharing-Station, die beispielsweise am Bahnhof oder dem Parkplatz an der Sonnbergschule ausgewiesen werden könnte. Letztere Maßnahmen könnten auch Gegenstand einer interkommunalen Zusammenarbeit mit Hemsbach sein, um sie für Anbieter interessanter zu machen.


<- Bildung und BetreuungModerne, bürgernahe und transparente Verwaltung ->

 

Termine

Alle Termine

Mitmachen

Mitmachen - gegen Hetze

Facebook

Aktuelles

Weitersagen