Publikationen & Presse

Bei der SPD stehen die Zeichen auf Kommunalwahl

Laudenbach. Im Mittelpunkt des Monatstreffens der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD Ortsvereins stand der Besuch der im April neu gewählten Ortsvereinsvorsitzenden Vanessa Bausch, die der Runde ihre Vorstellungen und Schwerpunkte für die Ortsvereinsarbeit präsentierte und dabei nicht nur Zuspruch, sondern auch die Zusagen breiter Unterstützung erntete. AG-Sprecher Herbert Bangert freute sich über den guten Besuch. Vanessa Bausch habe sich als bisherige stellvertretende Vorsitzende im vergangenen Jahr gemeinsam mit Bernd Hauptfleisch in der örtlichen Wahlkampfleitung für die Bundestagswahl hervorgetan. Leider habe sich der große Einsatz mit vielen Aktivitäten nicht im Wahlergebnis niedergeschlagen, bedauerte Bangert.

Die neue Vorsitzende habe in der Jahreshauptversammlung und der konstituierenden Vorstandssitzung neben der Vorbereitung der anstehenden Wahlen drei Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit genannt. Sie wolle sich verstärkt der Mitgliederbetreuung annehmen, die Öffentlichkeitsarbeit noch weiter intensivieren und mehr Veranstaltungen zu politischen Themen aller Ebenen anbieten. Persönlich habe er ihr seine volle Unterstützung bei diesen Vorhaben signalisiert, so Bangert einleitend.

Bausch griff diese Stichpunkte auf und würdigte zunächst die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes. „Wir sind ein gutes Team, mit dem wir etwas bewegen können“, zeigte sie sich optimistisch und gut gerüstet für die Zukunftsaufgaben. Als große Herausforderung nannte sie die Vorbereitung der anstehenden Wahlen in Gemeinde und Kreis, für die man erstmals eine kleine Klausur durchführen werde, um unter anderem erste Themenschwerpunkte im Kreis der bereits feststehenden Kandidatinnen und Kandidaten, darüber hinaus aber auch der Mitgliedschaft insgesamt, zu sammeln und zu besprechen. Hierbei würde sie sich auch über eine rege Beteiligung der Mitglieder der AG 60plus freuen, führte Bausch aus, wobei sie deren Arbeit als aktive Konstante im Ortsverein ausdrücklich würdigte.

In ihren bisherigen Gesprächen und Diskussionen hätten sich Themen wie die Verbesserung des ÖPNV, ein kommunales Angebot für die Jugendlichen, eine funktionierende Integration im Ort, ein erweitertes Angebot an Gastronomie und der Bedarf an familiengerechtem sozialen Wohnungsbau herauskristallisiert. Nach der Sommerpause plane man eine Veranstaltung mit der Integrationsbeauftragten für Hemsbach und Laudenbach, Beate Adler. Zur Einstimmung auf die Europawahlen im kommenden Jahr erwarte man im Herbst den Abgeordneten Peter Simon zu einer Informationsveranstaltung, kündigte Bausch weiter an. Die genannten Themen fanden die Zustimmung der Runde und mit den guten Wünschen für eine erfolgreiche Amtsführung wurde Bausch zur Geburtstagsfeier ihres Ehegatten verabschiedet.

Im Anschluss wurden die Aktivitäten für das zweite Halbjahr diskutiert und festgelegt. Man startet mit dem Sommerfest bei Hans-Jürgen und Ingrid Moser am Freitag, 10. August, 18 Uhr. Im September besucht man am 11. den ehemaligen Wirt der „Rose“ in seinem neuen Domizil in Bobenheim-Roxheim und am 24. September will man zur Ausstellung „Mediengeschichte“ im Mannheimer Technoseum fahren. Am 8. Oktober haben die SPD-Senioren den Politikwissenschaftler Yakup Divrak mit einem
Vortrag über die Türkei nach den Wahlen zu Gast.

Am 5. November steht ein Filmabend über den ehemaligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy auf dem Programm und traditionell wird das Jahr mit einer Abschlussfeier (3. Dezember) bei Feuerzangenbowle beschlossen.

„Berliner Schauspiel“

Schließlich wurde noch über das „Berliner Schauspiel in mehreren Akten“, so Bangert zum Asylstreit, diskutiert, das letztlich durch die Vorschläge der SPD gelöst worden sei, was sich bedauerlicherweise aber nicht in politischer Zustimmung niederschlage. Hier wurde, wie zuletzt auch vom Bundespräsidenten, die Sprache mit Unworten wie „Asyltourismus“ kritisiert und große Hoffnung auf das angekündigte Einwanderungsgesetz gesetzt, wobei gefordert wurde, dass sich die SPD in Berlin bereits im Vorfeld mit inhaltlichen Vorschlägen einbringe und nicht den für Herbst angekündigten Seehoferschen Entwurf abwarte.

Quelle: WNOZ vom 20.07.2018


 

 

Rätselraten um die Krone

Laudenbach. Über Jahre bot das Anwesen der ehemals stolzen Gaststätte „Krone“ ein geradezu jämmerliches Bild, schreibt die SPD Laudenbach in einer Pressemitteilung. Die Bauarbeiten waren nach einem Teilabriss eingestellt, die Zukunft völlig ungewiss. Jetzt wurden die Arbeiten nach einem Besitzerwechsel wieder aufgenommen, wie das vor dem Gebäude errichtete Gerüst ausweist.

Ob diese allerdings die ehemalige Intention einer Bauvoranfrage aus dem Jahr 2012 aufgreifen und umsetzen, bleibt ungewiss.

„Bedauerlicherweise hat auch die Gemeinderatsfraktion keine Kenntnis über den neuen Investors und seine Pläne“, erklärte Ulrike Schweizer bei einer jüngsten Besichtigung des Anwesens mit Mitgliedern des SPD-Vorstandes und des Dorfentwicklungsausschusses. Was die Außenhaut angeht, die derzeit mit einem isolierenden Vollwärmeschutz versehen wird,
entspricht dies bei allem Verständnis für Energiesparmaßnahmen jedenfalls nicht dem damaligen Ansinnen. Dieses sah vor, dass die Ansicht der Fassade von der Hauptstraße unverändert bleiben sollte.

Inwieweit jetzt die Funktion einer Seniorenwohnanlage umgesetzt wird, ist leider nicht bekannt. „Gerade diese war aber seinerzeit maßgeblich für ein positives mehrheitliches Votum der SPD im Gemeinderat“, unterstrich Schweizer.

Man habe seinerzeit den Bedarf für die Errichtung einer solchen Anlage mit 27 Wohneinheiten gesehen. Rückblickend müsse man beklagen, dass schon damals mangelnde Transparenz bezeichnend gewesen sei.

Ein Gelsenkirchener Investor habe sich nie persönlich vorgestellt und die Arbeit vor Ort einem hiesigen Projektentwickler überlassen, dessen Pläne offensichtlich scheiterten. „Die Gemeinde wollte sich von dem Anwesen auch aus wirtschaftlichen Gründen trennen“, erinnerte Schweizer. Im Nachhinein, so die Meinung der Anwesenden, müsse man die Entscheidung in Frage stellen.

Der Tenor: „Sollte hier keine Seniorenwohnanlage entstehen, hätte man vielleicht doch an Gastronomie festhalten sollen“. Zumal inzwischen auch die „Rose“ ihre Türen geschlossen hat.

Auch hätte das Grundstück die Chance geboten, hier familiengerechten, sozialen Wohnungsbau zu realisieren. „Wir hoffen, den Bürgern bald Auskunft geben zu können, was hier tatsächlich entstehen wird“, sagte die Ortsvereinsvorsitzende Vanessa Bausch. Erst dann will die SPD auch eine abschließende politische Bewertung vornehmen.

Quelle: WNOZ vom 07.07.2018


 

 

Lothar Binding bei Mai-Fest der SPD Laudenbach

Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 02.05.2018 ©WN


 

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