SPD Laudenbach


 

Wir fordern ein klares Bekenntnis zum Spurwechsel

Die SPD- Landtagsfraktion hat schon mehrfach gefordert, rechtssichere Aufenthaltsperspektiven für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit zu schaffen. Bis zur Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes braucht es die Möglichkeit für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit, von einem Asylstatus in einen gesicherten Aufenthaltsstatus wechseln zu können.

 
SPD-Fraktion unterstützt baden-württembergischen Handwerkstag bei Kampf gegen Schwarzarbeit
Die Mitglieder des Ausschusses im Gespräch mit dem baden-württembergischen Handwerkstag

Mit seinem Positionspapier zur Bekämpfung von Schwarzarbeit konnte der baden-württembergische Handwerkstag (BWHT) mit Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel in einem Gespräch in der SPD-Landtagsfraktion deren Fraktionsvorsitzenden Andreas Stoch und die Mitglieder des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau überzeugen.

Stuttgart. Gleich mehrere Handlungsfelder kristallisierten sich in der gemeinsamen Sitzung heraus, bei denen die SPD für die notwendige politische Unterstützung sorgen will. Bedenklich stimmt zum Beispiel die Tatsache, dass die in Baden-Württemberg wegen Schwarzarbeit verhängten Bußgelder sinken, während die Fallzahlen gleichzeitig steigen. „Da müssen wir auf jeden Fall nachhaken, hier scheint es in Baden-Württemberg regelrecht weiße Flecken zu geben, also Regionen, in denen gar nicht oder nur äußerst selten Bußgelder verhängt werden“, erläutert Stoch und ergänzt: „Um Schwarzarbeit wirksam bekämpfen zu können, muss der vorhandene Bußgeldrahmen vollumfänglich ausgeschöpft werden.“

 
Andreas Stoch bei Wahl des Bundespräsidenten dabei

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch wird gemeinsam mit zehn weiteren von seiner Fraktion nominierten Wahlleuten bei der Bundesversammlung am 12. Februar 2017 dabei sein und den neuen Bundespräsidenten wählen.

 
Heidenheimer GEW und Andreas Stoch für Referendariat in Teilzeit

„Jegliche Unterstützung, die den Lehranwärtern ihre Ausbildung erleichtert, unterstützt die GEW vollstens“, hält Volker Spellenberg, Vorsitzender der GEW Heidenheim und Vorstandsmitglied des GEW-Kreises Ostwürttemberg die Einführung der Teilzeit für Referendare im Lehramt für angebracht. „In Anbetracht voller Klassen, immens gestiegener Anforderungen, bei denen das reine Unterrichten immer kürzer kommt, wird es für immer mehr junge Menschen unattraktiv, Lehrer zu werden. Dazu gehört auch ein Vorbereitungsdienst mit dem sich Familie, Beruf und Pflege in Einklang bringen lassen. Um einer Katastrophe der Lehrerknappheit in naher Zukunft zu entgehen, muss die Politik umdenken und Ausbildung, Entlohnung und Arbeitsbedingungen des Lehrerberufs derart gestalten, dass Unterrichtsausfälle nicht noch mehr oder sogar bald an der Tagesordnung sein werden", so Spellenberg.

 
SPD fordert für Lehrer Referendariat in Teilzeit

SPD fordert für Lehrer Referendariat in Teilzeit

Gerhard Kleinböck: „Wir wollen den Vorbereitungsdienst so ausgestalten, dass junge Menschen ihren Beruf mit Familie und Pflege von Angehörigen vereinbaren können“

 

Die SPD hat im Landtag gefordert, auch in Baden-Württemberg für angehende Lehrerinnen und Lehrer das Referendariat in Teilzeit zu ermöglichen. Laut einem Parlamentsantrag der SPD-Fraktion soll eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die dazu dem Parlament einen Gesetzentwurf vorlegt. „Wir wollen den Vorbereitungsdienst so ausgestalten, dass junge Menschen ihren Beruf mit Familie und Pflege von Angehörigen vereinbaren können“, sagte der SPD-Bildungsexperte Gerhard Kleinböck.

 

Er verwies darauf, dass Baden-Württemberg anderen Bundesländern hinterher hinke. In sechs von 16 Bundesländern seien Regelungen geplant oder bereits umgesetzt, die Teilzeitarbeit auch in der Ausbildung möglich machten. „Die Kultusministerin muss jetzt in die Puschen kommen. Sie braucht das Rad nicht neu erfinden, sondern kann sich inhaltlich an geeigneten Modellen in anderen Bundesländern orientieren“, verlangte Kleinböck.

 

Junge Menschen, die selbst gehandicapt oder in irgendeiner Form in familiäre Pflichten eingebunden seien – egal ob als Eltern oder als Unterstützer von pflegebedürftigen Angehörigen – hätten heute größte Probleme, den Vorbereitungsdienst so zu absolvieren, dass ein gutes Ergebnis auch eine Anstellung als Lehrkraft ermöglicht. Das Teilzeitreferendariat könnte hier Abhilfe schaffen, auch wenn nur eine überschaubare Zahl an Interessenten es in Anspruch nehmen werde. „Studieren mit Kind ist schon schwierig, aber Vorbereitungsdienst mit Kind ist fast gar nicht unter einen Hut zu bekommen“, so Kleinböck, der als ehemaliger Schulleiter einer Ausbildungsschule weiß, wovon er spricht.

 
SPD-Landtagsfraktion vergibt Preis für Verdienste um die soziale Demokratie

Zum vierten Mal schreibt die SPD-Landtagsfraktion in diesem Jahr den Preis für Verdienste um die soziale Demokratie aus. Ausgezeichnet werden engagierte Personen und innovative Projekte in Baden-Württemberg. Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, bittet um Bewerbungen und Vorschläge aus seinem Wahlkreis.

 
SPD-Landtagsfraktion bindet Internet-Nutzer ein

Auch bei ihrem anstehenden Internet-Relaunch setzt die SPD-Landtagsfraktion ohne Wenn und Aber auf eine „Politik des Gehörtwerdens“. So sollen die Benutzerinnen und Benutzer von Anfang an in den Modernisierungsprozess mit eingebunden werden.

 
SPD: Landesregierung verschweigt Angaben über Schließung von Hauptschulen

Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch: „Obwohl die Landesregierung dafür verantwortlich ist, lässt sie die Landkreise mit den höheren Beförderungskosten im Regen stehen“