SPD Laudenbach

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SPD Laudenbach: Sommerfest der AG 60plus am Georg-Bickel-Haus

Wie vor der Corona-Pandemie viele Jahre erfolgreich durchgeführt, wollte die Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Ortsverein ihr beliebtes Sommerfest am 19. August um 18 Uhr wieder im schmucken Garten von Hans-Jürgen und Ingrid Moser im Kisselfließ feiern. Unerwartete und umfangreiche Sanierungsarbeiten lassen dies leider nicht zu, so dass man sich entschlossen hat, auf den Grünbereich am Georg-Bickel-Haus der Arbeiterwohlfahrt auszuweichen. Bei dem Fest, zu dem alle Mitglieder des Ortsvereins eingeladen sind, warten neben einem kurzen Rückblick auf die Aktivitäten im ersten Halbjahr Gegrilltes, Salate und gepflegte Getränke. Bei ungünstiger Witterung trifft man sich im Saal des Hauses.

Aus organisatorischen Gründen werden Anmeldungen bis 15. August an Herbert Bangert, Telefon 06201-75575 erbeten.

 
Bürgermeister Benjamin Köpfle bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus

Eindrucksvolle Erfolgsbilanz der bisherigen Amtszeit

Die Gäste des Monatstreffens der Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Ortsverein, unter ihnen Grünen-Fraktionssprecher Frank Czioska sowie der neu gewählte Co-Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Sven Olthoff, waren beeindruckt von den zahlreichen Konzepten und Weichenstellungen, die Bürgermeister Benjamin Köpfle seit seinem Amtsantritt im Februar 2020 bereits auf den Weg gebracht hat.

Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Herbert Bangert, erinnerte in seiner Begrüßung, dass Köpfle bereits am 26. August 2020 bei der Arbeitsgemeinschaft über sein erstes Halbjahr im Amt berichtet hatte. Bangert gliederte seine Einführung in Themenblöcke und beleuchtete die Rolle des Krisenmanagers mit den Stichworten Haushaltskrise beim Dienstantritt, dann unmittelbar folgend die Corona-Pandemie  und seit Februar 2022 der Ukrainekrieg mit seinen wirtschaftlichen Folgen und der Flüchtlingsaufnahme. Zur Reform der Verwaltung nannte Bangert die Umstellung auf das neue kommunale Haushaltsrecht, eine deutlich optimierte Öffentlichkeitsarbeit, das Digitalisierungskonzept und die Einführung eines Neubürger und Ehrenamtsempfangs. Die Reformen in der Kommunalpolitik könne man als "Kulturwandel" zu konzeptionellem Vorgehen umschreiben. Grünflächenkonzept, Klimaschutzkonzept, Bürger- und Jugendbeteiligung mit der Wahl des Jugendgemeinderats stünden hier auf der Habenseite. Bezüglich der Themen "Ortsentwicklung und Infrastruktur" nannte Bangert die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens "Kisselfließ 2", die Neugestaltungen des Rathausumfelds, des Anton-Praetoriusplatzes und des Bahnhofsumfeldes und den Breitbandausbau und schließlich könne unter "Steigerung der Wohnqualität" der neue Wochenmarkt, ein Sommer-Open-Airkino, ein Vergnügungspark an der Bergstraßenhalle und die Ermöglichung der AWO-Ortsranderholung in der Bergstraßenhalle verbucht werden. Kritisch sah Bangert die Beschränkungen der Möglichkeiten der Berichterstattung im Amtsblatt der Gemeinde. Vereine seien durch die Beschränkung der Zeichenzahl sehr eingeengt und Parteien müssten sich gar auf die Bekanntgabe der Termine beschränken. Dies sei gerade für die SPD mit ihren zahlreichen Aktivitäten schmerzlich, bedauerte Bangert, der aber zusammenfassend feststellte, dass er es bislang noch keine Minute bereut habe, dass man 2019 den Kandidaten Benjamin Köpfle unterstützt habe.

 
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus bestätigt ihren Sprecher

Herbert Bangert, Hans-Jürgen Moser und Ingrid Thiem bilden Führungsteam

Der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins vorgeschaltet war ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft 60plus, in dem insbesondere das Führungsteam neu zu wählen war. Unter Leitung der Ortsvereinsvorsitzenden Vanessa Bausch wurde Herbert Bangert als Sprecher ebenso einstimmig gewählt wie seine Vertreter Hans-Jürgen Moser und Ingrid Thiem, die Irene Becker ablöst. Becker hatte das Amt seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft am 12. Mai 2004 inne und ihr galten Dank und Anerkennung, wobei Bangert ankündigte, dass man die eigentliche Verabschiedung noch im Rahmen der Jahresabschlussfeier vornehmen werde. 

In seinem Rückblick erinnerte Bangert an den Besuch des jüdischen Friedhofs in Hemsbach mit einer Führung durch Albrecht Lohrbächer im Oktober und die lange pandemiebedingte Pause bis April, als man sich zu einer Diskussion über die allgemeine politische Lage mit dem Schwerpunkt des Ukrainekriegs getroffen habe. Im Mai habe man im Rahmen des Stadtradelns unter Leitung von Ingrid und Walter Thiem eine abendliche Radtour durchgeführt und damit einen kleinen Beitrag zum erfolgreichen Abschneiden des Ortsvereins in der Vereinswertung geleistet.

Einen großartigen Höhepunkt in der Geschichte der Arbeitsgemeinschaft und des Ortsvereins insgesamt habe man mit der Gedenkveranstaltung am 3. Juni erlebt, deren Hintergrund der 100. Geburtstag Egon Bahrs, der 30. Todestag Willy Brandts und der 50. Jahrestag des Grundlagenvertrags mit der Deutschen Demokratischen Republik war.

 
SPD AG 60plus wählt neuen Vorstand in Heidelberg

Die Veranstaltung wurde ordnungsgemäß eingeladen und fand am Donnerstag, den 5. Mai 2022 um 15 Uhr im Bürgerhaus am Gadamerplatz in Heidelberg – Bahnstadt statt. Die JHV wurde gemeinsam mit dem Kreisverband Heidelberg und dem Landesvorsitzenden der AG 60plus Rainer Arnold durchgeführt.

Gewählt wurden:

als Vorsitzender: Norbert Theobald (Schwetzingen)

als stellvertretende Vorsitzenden: Anne Oehne-Marquard (Neckargemünd) und Edwin Schreyer (Sandhausen)

als Beisitzer: Dorothea Vogt (Sinsheim), Walter Herberg (Oftersheim), Peter Wirkner (Mühlhausen)

 
Professor Peter Brandt würdigt bei der SPD Entspannungspolitik

Willy Brandt und Egon Bahr bleiben unvergessen

Laudenbach. Es sind ohne Zweifel herausragende Veranstaltungen mit außergewöhnlichen Begegnungen, die die Geschichte des SPD-Ortsvereins in den letzten Jahrzehnten mitprägten. 1991 reiste der Ortsverein nach Rom und saß bei einer Audienz von Papst Johannes Paul II. im Petersdom buchstäblich in der ersten Reihe. Im Anschluss an die Audienz, in der er die Laudenbacher Genossen ausdrücklich begrüßte, schüttelte er noch viele Laudenbacher Hände und dieses Ereignis ist bei allen Mitgereisten bis heute in frischer Erinnerung. Nur ein Jahr später unternahm man eine Rundreise durch die neuen Bundesländer und wurde im brandenburgischen Landtag in Potsdam von der wohl bekanntesten und populärsten Politikerin der neuen Länder, Sozialministerin Dr. Regine Hildebrandt, empfangen.

Zum 100-jährigen Jubiläum 2001 begegnete man in Berlin dem Schirmherrn, SPD-Generalsekretär Franz Müntefering, der seinerzeit ankündigte, seinen eigentlich 2001 vorgesehenen Besuch in Laudenbach auf jeden Fall nachzuholen und er hielt Wort. Er kam dann als zwischenzeitlich gewählter Parteivorsitzender am 8. Mai 2004 und besuchte zunächst das Rathaus, wo er sich in das goldene Buch eintrug. Anschließend sprach er in einem proppenvollen evangelischen Gemeindezentrum zur "Neuen Stärke für Deutschland". 2011 feierte der Ortsverein sein 110-jähriges Bestehen und hatte beim Festabend den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler, zu Gast.

Jetzt dürfen sich Parteifreunde und Bürgerschaft auf eine weitere "besondere" Veranstaltung freuen. Vor der Hintergrund des 100. Geburtstags von Egon Bahr, dem 30. Todestag von Willy Brandt und dem 50. Jahrestag des Abschlusses des Grundlagenvertrags über die Beziehungen der Bundesrepublik zur Deutschen Demokratischen Republik können die Genossen Professor Peter Brandt, Sohn des unvergessenen Kanzlers, und Professorin Adelheid Bahr, Witwe des Architekten der Ost-/Entspannungspolitik, zu einer Gedenkveranstaltung am Freitag, 3. Juni, 19 Uhr im Georg-Bickel-Haus der Arbeiterwohlfahrt, Weimarer Straße 3, begrüßen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Film "Der Geheimdiplomat Egon Bahr", der besonders dessen Verhandlungen zum Zustandekommen des am 12.8.1970 unterzeichneten Moskauer Vertrags sowie des am 21.12.1972 unterzeichneten Grundlagenvertrags behandelt. Im Anschluss wird der Historiker Professor Peter Brandt über "Traditionslinien sozialdemokratischer Entspannungspolitik" referieren.

 
SPD Laudenbach: Peter Brandt und Adelheid Bahr kommen nach Laudenbach

SPD-AG 60+ fixiert Termine und diskutiert über Pandemie und Ukraine-Krieg

Laudenbach. Erstmals seit einem halben Jahr trafen sich die Mitglieder und Freunde der Arbeitsgemeinschaft 60+ innerhalb des SPD-Ortsvereins wieder zu einem Monatstreffen im Georg-Bickel-Haus. Deren Sprecher Herbert Bangert hatte eine besondere Überraschung parat, die er allerdings erst zum Schluss des Treffens preisgab. Im Zusammenwirken mit seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Moser, der Adelheid Bahr bei einer Urlaubsreise kennengelernt hatte und seitdem freundschaftliche Kontakte pflegt, ist es gelungen, eine besondere Gedenkveranstaltung zu planen. Aus Anlass des 100. Geburtstags des Architekten der Entspannungspolitk Egon Bahr, des 30. Todestages des Entspannungskanzlers Willy Brandt und des 50. Jahrestags des Grundlagenvertrags freut man sich, den Sohn des ehemaligen Kanzlers und Friedennobelpreisträgers sowie die Witwe Bahrs am 3. Juni in Laudenbach begrüßen zu können. Die Veranstaltung wird im Georg-Bickel-Haus stattfinden und sieht auch einen Film über den "Geheimdiplomaten" Egon Bahr vor.

Weiter plant die Arbeitsgemeinschaft im Mai eine kleine Radtour und am 11. Juli wird Bürgermeister Benjamin Köpfle zu Gast sein. Für 19. August hat man wieder das beliebte Sommerfest im Moser'schen Anwesen geplant. Weiter wird man natürlich nach Kräften die Aktivitäten des Ortsvereins unterstützen. Dieser richtet am 30. April die Ausrichtung des Kreisparteitages in der Bergstraßenhalle aus, führt am 1. Mai das traditionelle Grillfest zum "Tag der Arbeit", am 22. Juni die Jahreshauptversammlung und am 25. Juni die Kulturveranstaltung im Nachgang zum internationalen Frauentag durch.

 
SPD Laudenbach: Monatstreffen der SPD-AG 60+

Laudenbach. Die Arbeitsgemeinschaft 60+ innerhalb des SPD-Ortsvereins ist seit vielen Jahren ein Aktivposten der örtlichen Partei, aber auch darüber hinaus. In ihren Monatstreffen beleuchtet sie aktuelle Entwicklungen ebenso wie historische Ereignisse von der Kommunal- bis zur Weltpolitik.

Zuletzt besuchte man im Oktober vergangenen Jahres den Jüdischen Friedhof in Hemsbach und erlebte eine beeindruckende Führung von Albrecht Lohrbächer, der auch an dort bestattete Laudenbacher Juden erinnerte. Im Anschluss zwang die Corona-Pandemie erneut zur Einstellung aller geplanten Aktivitäten.

Jetzt lassen die aktuellen Coronabestimmungen einen Neustart zu und so sind alle Mitglieder und Interessierte zum Monatstreffen am Dienstag, 12. April, 19 Uhr in das Georg-Bickel-Haus eingeladen. Nach einer Diskussion der aktuellen politischen Lage mit Ukraine-Krieg und anhaltender Pandemie sollen insbesondere die Themen und Aktivitäten bis zum Sommer festgelegt werden.  hb

 
SPD-AG 60plus besuchte Jüdischen Friedhof Hemsbach
Von Frank C. Müller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9445996

Ort der Erinnerung als "Haus der Ewigkeit" 

Hemsbach/Laudenbach. Die Arbeitsgemeinschaft 60plus innerhalb des Laudenbacher SPD-Ortsvereins unternahm eine Exkursion zum Jüdischen Friedhof in der Nachbarstadt und wurde dort von Albrecht Lohrbächer, Vorsitzender des Vereins ehemalige Synagoge, bei einer Führung über dessen Geschichte und Bedeutung unterrichtet. Zunächst erinnerte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Herbert Bangert, in seiner Begrüßung, dass man sich vor einem Jahr im Mannheimer Jüdischen Gemeindezentrum mit dem jüdischen Glauben und Leben auseinandergesetzt habe und man sich nunmehr mit der jüdischen Begräbniskultur befassen wolle. Dies umfasse auch ein Stück Ortsgeschichte, weil über 20 ehemalige Juden aus Laudenbach hier im 18. und 19. Jahrhundert ihre letzte Ruhe gefunden hätten. Zuletzt sei Abraham Major am 25. Dezember 1900 hier begraben worden. Bangert erinnerte an die aufwendigen Sanierungsarbeiten des Friedhofs mit Baumfällungen. Die Finanzierung sei eine große Leistung des Fördervereins mit Unterstützung von 13 Verbandsgemeinden, darunter auch Laudenbach.

 
SPD-AG 60+ besucht jüdischen Friedhof
Von Frank C. Müller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9445996

Laudenbach. Die Arbeitsgemeinschaft 60+ im SPD-Ortsverein besucht am Montag, 11. Oktober, 15.30 Uhr den jüdischen Friedhof in Hemsbach. Der Vorsitzende des Fördervereins Ehemalige Synagoge, Albrecht Lohrbächer, wird die Gruppe über den Friedhof, der kürzlich unter anderem mit der Entfernung eines Drittels seines Baumbestandes sehr aufwendig saniert wurde, führen und hierbei auch einige Gräber aufsuchen, wo ehemalige Laudenbacher Juden ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Er wird die jüdische Begräbniskultur erläutern und Symbole und Inschriften der Grabsteine aufschlüsseln.

Die Anfahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften. Man trifft sich um 15.10 Uhr am Feuerwehrhaus. Anmeldungen werden an Herbert Bangert, Telefon 06201-75575 erbeten.   hb

 
Gerechter Lohn muss Leistung und Gegenleistung abbilden

SPD-AG 60+ beleuchtet im Monatstreffen Kernanliegen der Arbeitnehmerschaft

Laudenbach. Mit der Frage "Was ist ein gerechter Lohn?" beschäftigte sich die Arbeitsgemeinschaft 60+ innerhalb des SPD-Ortsvereins bei ihrem Septembermonatstreffen im Georg-Bickel-Haus und hierbei wurde deutlich, dass die Frage nach dem gerechten Lohn so alt ist wie die Lohnarbeit selbst und dennoch nichts an Aktualität verloren hat, wie AG-Sprecher Herbert Bangert einleitend ausführte. Er ging zunächst auf den laufenden Bundestagswahlkampf und die erfreulichen Zustimmungswerte für Kanzlerkandidat Olaf Scholz und die SPD ein. Der Wahlkampf der CDU sei geprägt von Verzweiflung und treibe teilweise merkwürdige Blüten. Bangert kritisierte die von ihm eigentlich geschätzte Bundeskanzlerin, die die letzte Bundestagsdebatte als Wahlkampfbühne genutzt habe und hierbei ihren Parteifreund nachdrücklich empfohlen und den Vizekanzler ihrer Regierung hart kritisiert habe. Dass man jetzt die "Rote-Socken-Kampagne" aus dem Jahr 1994 aus der Mottenkiste hole, sei geradezu erbärmlich und eine Razzia in einer dem Finanzministerium unterstellten Behörde, für die ein Staatsanwalt mit CDU-Parteibuch verantwortlich zeichne, sei ein neuerlicher Versuch, Olaf Scholz zu diskreditieren. Wie die Umfragewerte allerdings zeigten verfange diese Taktik nicht. Bangert bedauerte, dass Not und Verzweiflung wohl auch die Laudenbacher CDU erreicht habe. Anders könne man die Presseerklärung zum Thema "Schließung des EDEKA-Marktes" kaum deuten und dass man hierbei auch Bürgermeister Benjamin Köpfle in bemerkenswerter Weise kritisierte, zeige ihm, dass wohl auch die Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl noch nicht verarbeitet sei.