„Stoch packt’s an“ auf der Neckarfähre

Veröffentlicht am 12.05.2020 in Landtagsfraktion

SPD-Fraktionsvorsitzender als Fährschiffer-Azubi auf dem Neckar unterwegs

Da lernt man direkt die widrigen Umstände kennen, unter denen diese Arbeit manchmal verrichtet werden muss“, bemerkt Andreas Stoch kurz vor Antritt seines Fährschiffer-Praktikums auf der Neckarhäuser Fähre. Bei stürmischem Wetter mit Dauerregen und herbstlichen Temperaturen wird der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag von den Bürgermeistern Simon Michler und Stefan Schmutz sowie Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck und Gemeinderat Michael Bangert, im Vorstand des Fördervereins Fähre Neckarhausen, empfangen. „Der Fährbetrieb, der seit Ende April in kommunaler Hand liegt, eignet sich sehr gut für die Aktion, mit der mein Kollege seit letz-tem Jahr durchs Land tourt um außergewöhnliche Berufe kennenzulernen“, erklärt Gerhard Kleinböck, weshalb er Andreas Stoch gerade hierzu eingeladen hat.

„Die Fähre ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch ein Kulturgut“, stellt Stoch fest und trifft auf volle Zustimmung der beiden Bürgermeister. Es sei eine lobenswerte Entscheidung der Gemeinde Edingen-Neckarhausen gewesen, die Fähre zu übernehmen und die zugesagte Solidarität von Ladenburg ein Beispiel für gute interkommunale Zusammenarbeit, so der Sozialdemokrat weiter.

 

Fährfrau Martina Kreuzer nimmt den „Azubi“ dann auch direkt unter ihre Fittiche und lehrt ihn das Schiff zu steuern, wie die Schranke per Hand geschlossen wird und natürlich das Abkassieren. Die Autofahrer zeigen sich interessiert und kommen schnell ins Gespräch mit dem Gast aus der Ostalb. Da er in Heidelberg studiert hat, kennt Stoch die Region und hatte sich eigentlich auf frühlingshafte Temperaturen eingestellt. Er trotzt jedoch dem Regen und Fährfrau Kreuzer ist sehr zufrieden mit ihrem Lehrling.

Dass es bisher keine Landesförderung für diese wichtige Verkehrsverbindung gibt, wird von allen Anwesenden bedauert. „Auf meine Anfrage im Verkehrsministerium gab es leider keine positive Antwort“, sagt Kleinböck und verspricht gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen weiter Druck in Stuttgart zu machen, dass die Überfahrt zwischen Ladenburg und Neckarhausen als Landes-straße ausgewiesen werden darf.

„Man bekommt immer wieder neue Einblicke in Berufe, bei denen die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „anpacken“. Ich möchte die Arbeit dieser Menschen kennenlernen, erfahren wo es Kritik gibt und vor allem auch zeigen, dass Politiker nicht abgehoben sind. Gegen dieses Klischee arbeite ich an“, fasst Andreas Stoch die Intention seiner Aktion zusammen. An diesem Nachmittag auf der Neckarfähre ist ihm das laut Aussage aller Anwesenden sichtlich gelungen.

 
 

Homepage Gerhard Kleinböck MdL

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