SPD Laudenbach - "Wir freuen uns auf den künftigen Bürgermeister"

Veröffentlicht am 19.12.2019 in Ortsverein

SPD erwartet einen neuen Politikstil im Rathaus / Bedauern über Baumfällaktion

LAUDENBACH. Es war eine überaus erfreuliche Bilanz, welche die Sozialdemokraten in ihrer ersten Sitzung nach der Bürgermeisterwahl zogen. "Wenn sich die unterlegene Bewerberin auch nicht als Verliererin sieht, sehen wir uns mit dem von uns unterstützten Kandidaten Benjamin Köpfle auf jeden Fall als Gewinner - auch wenn das Ergebnis nur knapp war", lautete das Fazit von Vorstand und Gemeinderatsfraktion. Vorsitzende Vanessa Bausch blickte zurück auf einen zwar kurzen, aber genau durchgetakteten Wahlkampf, in dem Fairness für die SPD und den von ihr unterstützten Bewerber hohes Gebot war. Köpfle sei es gelungen, mit Kompetenz und Empathie großen Zuspruch zu erreichen. Mit großem Engagement - unterstützt von seiner Frau Anna - sei er den Wahlkampf angegegangen und habe - soweit er sie angetroffen habe - nahezu alle Haushalte persönlich besucht und dadurch den Nachteil, im Ort nicht bekannt zu sein, kompensieren können. Von Anbeginn an habe man verspürt, dass es die richtige Entscheidung war, einen Bewerber von außen zu unterstützen. Er stehe für einen echten Aufbruch und man sei sich sicher, dass er seine Zusage, möglichst die ganze Bürgerschaft in seinem Erneuerungs- und Entwicklungsprozess mitzunehmen, einlösen werde. Bauschs Dank galt allen, die im Wahlkampf tatkräftige Unterstützung geleistet haben, insbesondere auch den örtlichen Grünen,  und den Wählerinnen und Wählern, die Köpfle ihr Vertrauen ausgesprochen hätten. "Ich bin mir sicher, er wird sie nicht enttäuschen", so Bausch abschließend.

Auch Fraktionssprecherin Ulrike Schweizer freute sich über das Wahlergebnis. Sie erhofft sich vom künftigen Bürgermeister einen neuen Politikstil. Alle Bewerber hätten im Wahlkampf nicht ohne Grund eine stärkere Transparenz und Bürgernähe angemahnt und sie sei überzeugt, dass Köpfle diese auch praktizieren werde. Erfreulich sei, dass er auch bei seinen Veranstaltungen mit Jugendlichen großen Zuspruch erfahren habe und so habe sie die große Hoffnung, dass er auch für diese wichtige Zielgruppe neue Weichen stellen werde. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister", so Schweizer zuversichtlich. 

Ein neuerlicher Fall mangelnder Transparenz beschäftigte die Sitzungsteilnehmer im Anschluss. So sei der ortsbildprägende Kastanienbaum im Hof der ehemaligen Gaststätte "Zum Einhorn" unvermittelt gefällt worden. Man wisse nicht, was neue Eigentümer dort planten, aber bezüglich des Baumes seien vorauseilend Fakten geschaffen worden. Man bemühe sich um Aufklärung, sicherte Fraktionssprecherin Schweizer zu, wobei Sitzungsteilnehmer auch fragten, ob es nicht sinnvoll gewesen wäre, dass die Gemeinde an dieser Stelle von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht hätte.  

 
 

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