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SPD Laudenbach: SPD-AG 60plus hielt Rückblick bei Feuerzangenbowle

Veröffentlicht am 17.12.2022 in AG 60plus

Trotz Zeitenwende mehr Fortschritte gewagt

In stimmungsvoller Atmosphäre, zu der in besonderer Weise die von Ingrid und Walter Thiem bereitete traditionelle Feuerzangenbowle beitrug, traf sich die Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Ortsverein zu ihrer Jahresabschlussfeier im weihnachtlich geschmückten Georg-Bickel-Haus. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Herbert Bangert, freute sich in seiner Begrüßung ganz besonders über die Anwesenheit der Ortsvereinsvorsitzenden Vanessa Bausch und der Fraktionssprecherin Ulrike Schweizer und dankte dem Vorsitzenden der örtlichen Arbeiterwohlfahrt, Hans-Jürgen Moser, dass man trotz laufender Sanierungsarbeiten im Bickel-Haus zu Gast sein könne. Nach zweijähriger coronabedingter Pause könne man auf ein Jahr zurückblicken, das zumindest im Ortsverein und seiner Arbeitsgemeinschaft weitgehend von Normalität geprägt gewesen sei. So habe man das Grillfest zum 1. Mai, die Frauen-Kulturveranstaltung und die Jahresabschlussfeier mit Ehrungen durchführen und sich am Kerweumzug und dem Weihnachtsmarkt beteiligen können. Bei der Jahreshauptversammlung habe man erstmals in der Ortsvereinsgeschichte eine Doppelspitze gewählt, die sich in ihrem ersten Halbjahr sehr bewährt habe. Die Arbeitsgemeinschaft 60plus habe neben ihren seit April wieder regelmäßig stattfindenden Monatstreffen sich am "Stadtradeln" beteiligt, gemeinsam mit dem Ortsverein eine viel beachtete Veranstaltung zur SPD-Entspannungspolitik mit Professor Peter Brandt und Adelheid Bahr organisiert, eine Exkursion zur Klima Arena Sinsheim durchgeführt und bei einem Filmabend das Lebenswerk von Michail Gorbatschow gewürdigt. Personell sei es zu einem Wechsel in der Arbeitsgemeinschaft gekommen. Irene Becker, die seit der Gründung 2004 stellvertretende Sprecherin, gewesen sei, habe man in den Ruhestand verbschiedet und Ingrid Thiem zu ihrer Nachfolgerin gewählt. 

Die Bundespolitik sei seit dem 24. Februar bestimmt von den Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Putins gegen die Ukraine, die in eine Energiekrise und zu hoher Inflation geführt haben. Er halte es für sehr beachtlich, dass es der Regierung gelungen sei, neben der Energiesicherung, den Entlastungspaketen und Preisbremsen sowie der Bildung eines Sondervermögens für die Bundeswehr wichtige Teile des Koalitionsvertrags umzusetzen. Bangert erinnerte an die Erhöhung von Mindestlohn, Kindergeld, BAFöG und Wohngeld, wobei hier auch der Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert worden sei. Aktuell habe man mit der Einführung des Bürgergeldes die Hartz-IV-Regelungen abgelöst und man schaffe ein modernes Aufenthaltsrecht mit dem Ziel, den Fachkräftemangel zu beheben. Schließlich habe man ein digitales Deutschlandticket für 49 Euro monatlich in der Nachfolge des 9-Euro-Tickets beschlossen. Es seien folglich wichtige Schritte, Deutschland zu modernisieren, es nachhaltiger und gerechter zu machen, gegangen worden.

Ausblickend hoffte Bangert, nach dem Bürgertreff mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci am 22. Dezember im kommenden Jahr wieder die beliebten Ortsvereinsveranstaltungen zum internationalen Frauentag und zum Tag der Arbeit erleben zu können. Die Arbeitsgemeinschaft treffe sich am 9. Januar zu ihrer Programmbesprechung, in die er als Vorschläge eine Exkursion zum NS-Dokumentationszentrum im Mannheimer Marchivum anlässlich der Machtergreifung der Nazis vor 90 Jahren und Diskussionsabende mit dem Bundesvorsitzenden Lothar Binding und Bürgermeister Benjamin Köpfle einbringen werde, kündigte Bangert an. Sein abschließender Dank galt insbesondere Irene Becker, Helga Gumpert und Ingrid und Walter Thiem für die Vorbereitung der Veranstaltung und des Imbisses, allen 60Plussern und ganz besonders den Stellvertretern Hans-Jürgen Moser und Ingrid Thiem sowie dem Ortsvereinsvorstand für die stete Unterstützung und die harmonische Zusammenarbeit. Als sich alle Gäste gestärkt hatten, sorgte Gemeinderat Bernd Hauptfleisch mit seinen Liedern noch für Nachdenklichkeit. Insbesondere "Sag mir, wo die Blumen sind" mit den Strophen über die Soldaten und die Gräber lenkten die Gedanken an den Krieg mitten in Europa und den Weihnachtswunsch "Frieden auf Erden".   hb  

 

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