SPD-AG 60 plus beschloss erstes Halbjahr mit einem Sommerfest bei Familie Moser

Veröffentlicht am 03.09.2019 in AG 60plus

Bürgermeisterwahl und 15-jähriges Bestehen prägen kommende Monate

LAUDENBACH. Die rührige Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Ortsvereins hat ein von vielen Aktivitäten geprägtes erstes Halbjahr erneut mit einem Sommerfest abgeschlossen und nach den Worten des AG-Sprechers Herbert Bangert damit nach Kurpfälzer Rechenart eine neue Tradition begründet. Zum dritten Mal traf man sich nämlich im Anwesen von Ingrid und Hans-Jürgen Moser im Neubaugebiert Kisselfließ und genoss hier das Ambiente, die vom Haushernn bereiteten Grillspezialitäten und das Salatbuffet, für das die Gäste gesorgt hatten und das eine breite Vielfalt bot. Bangert freute sich über die erneut gute Resonanz. Sein besonderer Gruß galt den Ortsvereinsvorsitzenden Vanessa Bausch und Frank Czioska von den Grünen sowie den neu gewählten Gemeinderäten mit der neuen Fraktionsvorsitzenden Ulrike Schweizer.

Bangert blickte zurück auf das ereignisreiche Halbjahr, das insbesondere von den Kommunal-, Kreistags- und Europawahlen geprägt gewesen sei. Im Januar habe man sich zu einer Programmbesprechung getroffen, bevor man im Februar die Revolution 1918 beleuchtet habe und gemeinsam mit dem Ortsverein zu einer sehr gut besuchten Veranstaltung zum Rechtspopulismus unter der Überschrift "Wölfe im Schafspelz" eingeladen habe. Im März habe man wegen der Termindichte an Ortsvereinsveranstaltungen auf eine eigene Aktivität verzichtet. Im April habe man mit den Kommunal- und Kreistagskandidaten diskutiert und  das im Rückbau befindliche Kernkraftwerk Biblis besucht. Im Mai habe man sich dann erneut mit den anstehenden Wahlen beschäftigt und im Juni die Wahlergebnisse analysiert. Ein Höhepunkt sei im Juli die Tagesfahrt zum Willy-Brandt-Forum in Unkel sowie die Schifffahrt nach Bonn gewesen. In Zusammenarbeit mit der Weinheimer AG 60 plus habe man zusätzlich ESOC in Darmstadt besucht. Auch für das zweite Halbjahr habe man sich einiges vorgenommen. Beim Monatstreffen am 9. September werde man sich mit der Besetzung des Bundesvorsitzes sowie der Bürgermeisterwahl beschäftigen. Am 14. Oktober besuche man die Moschee in Mannheim und am 11. November werde man beim diesjährigen Filmabend "Die Köchin und der Kommandant - zwei Wege nach Auschwitz" ansehen und diskutieren. Am 2. Dezember treffe man sich zum traditionellen Jahresabschluss mit Feuerzangenbowle. Das 15-jährige Bestehen der Arbeitsgemeinschaft werde man im Rahmen des Jahresabschlusses des Ortsvereins am 29. November begehen. Hierzu erwarte man den Bundesvorsitzenden, MdB Lothar Binding, und die örtliche Gründungsvorsitzende Christel Masseck, die hierzu aus Würselen anreisen werde. 


Das zweite Halbjahr stehe sicherlich im Ort in besonderer Weise im Zeichen der Bürgermeisterwahl. Man werde als SPD einen Kandidaten präsentieren und unterstützen und ab Ende September einen intensiven Wahlkampf führen. Hierzu erhoffe man sich seitens des Ortsvereinsvorstandes die breite Unterstützung der Mitgliedschaft. Die Gemeinderatswahlen, bei denen sich die Hoffnungen der SPD zwar nicht erfüllt hätten, hätten letztlich ein Ergebnis gebracht, das eine Mehrheit jenseits der CDU ausgewiesen habe. Auch wenn eine Bürgermeisterwahl sicherlich noch sehr viel stärker eine Persönlichkeitswahl sei, gelte es, diesen richtungsweisenden Trend zu bestätigen und für einen neuen Aufbruch zu sorgen, führte Bangert aus und empfahl, die Gelegenheit zu nutzen, sich für die Anstrengungen des Wahlkampfes am Buffet entsprechend zu stärken. Im weiteren Verlauf des Abends stimmte Bernd Hauptfleisch mit seiner Gitarre viele bekannte Lieder der Arbeiterbewegung und der Revolution 1848, aber auch internationale Hits und Evergreens an und animierte zum kräftigen Mitsingen. Das stimmungsvolle Bild, als der volle Mond über den Bergstraßenhängen erschien, sorgte ebenso für ein Aha-Erlebnis wie das Rattern der Güterzüge, die nach dem Eindruck der Gäste die zulässigen Lärmpegel wohl deutlich überschreiten dürften, so dass die neu gewählten Gemeinderäte den Auftrag mitnahmen, sich dieser Problematik anzunehmen.

 
 

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