Hemsbacher Sozialdemokraten streben eine Modernisierung an

Veröffentlicht am 24.10.2018 in Kommunalpolitik

SPD-Fraktion besichtigt den Bauhof

Hemsbacher Sozialdemokraten streben eine Modernisierung an

 

(spd) Das Urteil der Hemsbacher SPD-Gemeinderatsfraktion nach der Besichtigung des Bauhofs in der Reichenberger Straße fällt eindeutig aus: Eine Modernisierung ist dringend notwendig. Über die unbefriedigende Situation des Bauhofs der Stadt wird seit vielen Jahren immer wieder gesprochen. Um sich ein konkretes Bild davon zu verschaffen, hat sich die SPD-Fraktion zu einem Ortstermin getroffen. Unter fachkundiger Leitung von Thomas Eitel und Felix Leib wurden die Aufgaben des Bauhofs vorgestellt, die Betriebsabläufe erläutert, die Personal- und Lagerräume und die Halle besichtigt. Dabei fiel vor allem die große Beengtheit auf, die den Mitarbeitern zu schaffen macht. Mit viel Eigenleistung und Kreativität versucht man sich so weit es geht zu helfen. Bei allem Engagement der Mitarbeiter aber ist klar ersichtlich, dass das Gelände zu klein und auch nicht weiter ausbaufähig ist, um alle Gewerke unterzubringen. Viele Geräte sind bereits auf andere Standorte ausgelagert. Vom Platzmangel ist unter anderem der Wassermeister betroffen, der seine Arbeit nicht ohne ständiges Hin- und Herrücken von Gegenständen ausführen kann.

 

Die Halle ist dermaßen mit Fahrzeugen zugestellt, dass morgens und abends viel Aufwand erforderlich ist, um mit den Autos zu den Einsatzorten zu kommen. Außerdem führt die Betriebsausfahrt direkt auf die Reichenberger Straße, einer stark befahrenen Zufahrt zur Kreisverbindungsstraße.

 

Der Bauhof beschäftigt über 20 Mitarbeiter. Bei der Begehung wurden die Kantine, die Umkleidekabine, die zwei Duschen und die Toilette besichtigt. Dabei wurde die Enge deutlich sichtbar. Die Teilnehmer hofften nur, dass sich nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig dort aufhalten müssen. Besonders den SPD-Stadträtinnen Biray Bülbül und Hiltrud Sanchez fiel  sofort auf, dass die jetzige Situation eine Beschäftigung von Frauen an diesem Standort überhaupt nicht zulässt.

 

Die Gespräche mit den Mitarbeitern des Bauhofs haben klar gezeigt, dass sie sich mit Vielem arrangiert haben und das Beste aus ihrer Lage machen. Auf dem Rundgang, an dem auch Amtsleitung und Personalvertretung aus dem Rathaus teilgenommen hat, wurde vor allem der Wunsch nach einem neuen Standort geäußert, der sowohl für die Gerätschaften als auch für die Mitarbeiter angemessen groß ist. Fraktionsvorsitzender Jürgen Ewald und Stadtrat Axel Ankenbrand versprachen, sich der Lage der Bauhofmitarbeiter anzunehmen und mögliche Standortfragen zu diskutieren.

Die SPD- Fraktion hat hierzu einen Antrag eingebracht und den Bürgermeister gebeten zu prüfen, in wie weit das Gelände „An der Weide“, das im städtischen Besitz ist, für eine Verlagerung des Bauhofs in Betracht kommt und welche planungsrechtlichen Anpassungen beim Flächennutzungsplan erforderlich sind. Sobald das Ergebnis vorliegt, sollte der Gemeinderat über die Kosten und die Finanzierung durch einen Verkauf des heutigen Bauhofgeländes sprechen.

 

Die Leitung des Bauhofs hat uns gebeten nochmals darauf hinzuweisen, dass am Bauhof nur Elektrokleingeräte gesammelt werden. Kühlschränke, Fernseher oder Wäschetrockner dort abzustellen ist verboten und wird geahndet, zumal diese Großgeräte direkt vor der Haustür von der AVR abgeholt werden. Die Hemsbacherinnen und Hemsbacher werden gebeten diese Regelung zu beachten und nicht durch unzulässiges Abstellen den Mitarbeitern des Bauhofs die Arbeit zu erschweren!

 
 

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