Gerhard Kleinböck kritisiert Ablehnung der Landesregierung des SPD-Antrags zu einem neuen Stichtag für die Einschulung

Veröffentlicht am 22.05.2019 in Landespolitik

„Stures Festhalten an der alten Stichtagsregel für die Einschulung wird der unterschiedlichen Entwicklung der Schüler nicht gerecht“

 

Stuttgart/Ladenburg. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhard Kleinböck kritisiert die Ablehnung des SPD-Antrags zu einem neuen Stichtag für die Einschulung von Grundschülerinnen und Grundschülern durch die grün-schwarzen Landesregierung. Die SPD-Landtagsfraktion hatte beantragt, den Stichtag für die Einschulung vom 30. September auf den 30. Juni zu verlegen und Eltern ohne Antrag auf Rückstellung frei über die Einschulung entscheiden  zu  lassen,  wenn  ihr  Kind  im  Korridor  zwischen  altem  und  neuem Stichtag sechs Jahre alt wird.

„Wissenschaftlichen Studien zufolge kann eine verfrühte Einschulung negative Auswirkungen auf die Entwicklung, die Gesundheit und die Leistungen von Kindern haben. Es gilt daher ein Verfahren zu finden, das die Schulreife eines Kindes nicht allein anhand des Alters feststellt, das Mitspracherecht der Eltern stärkt und möglichst keine bürokratischen Hürden aufweist“,

erläutert der Bildungspolitiker Gerhard Kleinböck die Zielsetzung des Antrags der SPD-Fraktion.

„Das sture Festhalten der grün-schwarzen Landesregierung an der vergleichsweise starren baden-württembergischen Stichtagsregelung für die Einschulung wird der starken Heterogenität der Entwicklung von Kindern dagegen in keiner Weise gerecht. Hier wäre etwas mehr Flexibilität und ein intensiveres Eingehen auf den individuellen Entwicklungsstand der Kinder angebracht“,

bringt der ehemalige Schulleiter Gerhard Kleinböck die Position der SPD-Fraktion auf den Punkt.

 
 

Homepage Gerhard Kleinböck MdL

Termine

Alle Termine

Mitmachen

Mitmachen - gegen Hetze

Facebook

Aktuelles

Weitersagen