Fahrplan für Kita-Öffnungen muss her

Veröffentlicht am 28.04.2020 in Ankündigungen

„Während das Wirtschaftsleben nach und nach wieder an Fahrt aufnimmt, steht für Kinder und deren Familien das soziale Leben weiterhin nahezu still“, fordert Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck zeitnah „einen Fahrplan für Kita-Öffnungen“.

Der Bildungspolitiker sieht die Kita- und Schulschließungen besonders für die Jüngeren besonders kritisch. „Jeder Tag, an dem die Kinder nicht in ihre Bildungseinrichtungen können, schadet ihnen in ihrer Entwicklung“, verweist der langjährige Schulleiter auf die Folgen der sozialen Isolation.

„Schule von zuhause verschärft selbstredend die Abhängigkeit  zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg“; so der Sozialdemokrat. „Besonders negativ wirkt sich die soziale Isolation auf die Entwicklung der Kinder aus“, betont Gerhard Kleinböck „die Bedeutung des Umgangs mit Gleichaltrigen insbesondere für das soziale wie sprachliche Lernen“.

Daher fordert der Bildungspolitiker zeitnah einen Fahrplan für die Wiedereröffnung der Grundschulen, Kindergärten und Kitas. Diese stehe nach Expertenmeinung dem Gesundheitsschutz nicht wirklich im Wege, unterstreicht der Parlamentarier.  „Immer mehr wissenschaftliche Studien und Aussagen von Fachleuten weisen darauf hin, dass Kinder nicht gefährliche Überträger des Virus sind“, beruft sich der Politiker unter anderem auf aktuelle Forderung von Prof. Eckhard Nagel vom Lehrstuhl für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth. Dieser hatte eine rasche Öffnung der Kitas gefordert und unter anderem auf Island und die Niederlande verwiesen. Eine Bevölkerungsstudie im Nachbarland hatte zum Ergebnis, dass so gut wie keine Kinder unter zwölf Jahren identifiziert werden konnten, die aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus selbst erkrankten oder zu einer Erkrankung in der Familie beigetragen hätten.

„Wir dürfen die Lockerungen bei den „Corona-Beschränkungen“ nicht nur wirtschaftlich bewerten. Kinder und deren Familien leiden derzeit extrem. Sie brauchen jetzt eine Perspektive“ fordert Gerhard Kleinböck abschließend.

 
 

Homepage Gerhard Kleinböck MdL

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