Einstimmige Zustimmung zur Unterstützung von Benjamin Köpfle

Veröffentlicht am 29.09.2019 in Kommunalpolitik

Benjamin Köpfle ©FLOCREATES

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins bestätigte Votum des Vorstandes

LAUDENBACH. "Benjamin Köpfle hat mich durch seine Kompetenz, seine sympathische Ausstrahlung und seinen Blick von außen, der frischen Wind verheißt, absolut überzeugt - das Warten hat sich gelohnt", fasste Gerd Dember, SPD-Urgestein am Ort und Ehrenvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, seine Eindrücke der Vorstellung des Bewerbers in der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins zusammen und offensichtlich teilten die 32 anwesenden Mitglieder diese Einschätzung. Köpfle, der trotz sozialdemokratischen Parteibuchs als unabhängiger Bewerber zur Bürgermeisterwahl antritt, erhielt jedenfalls die einstimmige Zustimmung der Mitglieder zur Unterstützung. Aus diesem Votum, aber auch aus den Eindrücken der ersten Hausbesuche, die er teilweise mit seiner Frau Anna durchführte, schöpft er viel Zuversicht. Er hofft nunmehr auf weitere Unterstützung und bietet allen Parteien am Ort an, seine Vorstellungen zur künftigen Gestaltung und Verwaltung der Gemeinde unter dem Leitgedanken "Gemeinsam.Zukunft.Gestalten." zu präsentieren.

Die Ortsvereinsvorsitzende Vanessa Bausch erinnerte in ihrer Begrüßung an ihre Ausführungen im Kommunalwahlkampf, in dem sie sich sowohl von der Gemeinderatswahl, als auch von der Bürgermeisterwahl einen neuen Aufbruch für Laudenbach wünschte. Sie bat um Verständnis für das gewählte Verfahren, erst spät einen Bewerber vorzustellen. Dies sei den persönlichen Umständen von Benjamin Köpfle geschuldet. Wohnhaft in Osterburken ist er als Studienrat an einem Gymnasium im Zollernalbkreis tätig und hat damit stets entsprechende Strecken zurückzulegen, wenn er in Laudenbach präsent sein möchte. Für ihn sei klar gewesen, wenn er seine Bewerbung öffentlich ankündige, sei er auch regelmäßig vor Ort und dies werde er in den nächsten Wochen so halten. Um dies zu vereinfachen, habe er eine Wohnung am Südring angemietet. Bei den unterschiedlichen Veranstaltungen und Bürgergesprächen zur Kommunalwahl habe man mit Blick auf die Bürgermeisterwahl insbesondere folgende Anregungen und Wünsche erhalten: der Wunsch nach Transparenz und nach einem auswärtigen Kandidaten, der einen unabhängigen Blick auf Laudenbach und dessen Verwaltung habe. Dies habe man berücksichtigt und sie sei, gemeinsam mit Herbert Bangert, seit der ersten Kontaktaufnahme überzeugt gewesen, dass Benjamin Köpfle der geeignete Bewerber sei, der Laudenbach voranbringen könne.  
Köpfle stellte zunächst seinen beruflichen und politischen Werdegang vor, ehe er seine Intentionen erläuterte, warum er Bürgermeister werden wolle. Kommunalpolitik sei der Hauptort seines Engagements, weil man hier entwickelte Ideen zeitnah umsetzen könne. Ihn zeichne ein Gestaltungs- und Umsetzungswille, Verantwortungsbewusstsein und Bürgernähe als Eckpfeiler seines Handelns aus. Als stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender seiner Heimatgemeinde sowie als ehemaliger Mitarbeiter der Universitätsverwaltung verfüge er über die entsprechenden Qualifikationen. Für Laudenbach habe er sich entschieden, weil er hier eine wunderschöne Gemeinde in bezorzugter Lage mit einer engagierten Bürgerschaft und einem regen Vereinsleben vorfinde. Er sehe große Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und wolle gemeinsam mit seiner Frau gerne hier dauerhaft ankommen. Er trete als unabhängiger Bewerber an, weil er Kommunalpolik in erster Linie als Sachpolitik verstehe, in der parteipolitisches Schubladendenken keinen Platz haben solle.

Weil ihm Zusammenhalt in der Gesellschaft und Nachhaltigkeit wichtig seien, sei er Mitglied in der SPD. Weil politische Bildung der Schlüssel für das Engagement in und für eine demokratische Bürgergesellschaft sei, sei er als studierter Politikwissenschaftler Mitglied der deutschen Vereinigung für politische Bildung und weil er Freundschaft, Teamgeist und sportliche Aktivitäten in einem intakten Vereinsleben schätze, sei er Mitglied im Tennisclub seines Heimatorts. Als wesentliche Ziele nannte Köpfle eine transparente Verwaltung mit neuen und andernorts bewährten Formen der Bürgerbeteigung, eine Aktivierung und Belebung des Ortskerns und  die Schaffung von familien- und seniorengerechtem Wohnraum möglichst durch Bestandsanierungen. Weiter seien ihm der Naturschutz in der Breite kommunaler Möglichkeiten, ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept, der Erhalt des Bildungs- und Betreuungsstandorts, eine Intensivierung der Angebote für die Jugend sowie die Unterstützung von Ehrenamt und Vereinsleben wichtig.  Eine zentrale Herausforderung sehe er in einem Zukunftskonzept "Laudenbach 2040", das den Fragen nachgehe: wie soll Laudenbach in 20 Jahren aussehen? Wie wollen die Menschen dann leben und was macht die Gemeinde auch im Jahr 2040 lebenswert? Dies alles wolle er gemeinsam mit Gemeinderat und Bürgerschaft angehen. Um deren Vorstellungen kennenzulernen, habe er eine Bürgerbefragung vorbereitet, die in den nächsten Tagen im Ort verteilt werde und von deren Ergebnis er sich eine gewisse Priorisierung einzelner Themenfelder wünsche, schloss Köpfle, der für seine Ausführungen viel Beifall der Mitglieder und des Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck erhielt. Köpfle freute sich über eine anschließende rege Diskussion und das einmütige Votum und kündigte gemeinsam mit Vanessa Bausch zahlreiche Aktivitäten in den kommenden Wochen an.            hb

 
 

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